Genesis-Land Newsletter

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Betreff: Newsletter von www.genesis-land.ch
Autor: admin
Datum: Dienstag der 13.05.2008


Willkommen{user-name},
Hier nun die Neuigkeiten rund um www.genesis-land.ch.


Projekt GENESIS-LAND

Newsletter Nr. 02/2008

Ergebnisse der Machbarkeits- und Standortstudie

Nun liegen die Ergebnisse der Machbarkeits- und Standortstudie vor, die wir im Oktober 2007 einer renommierten Beratungsfirma in Deutschland in Auftrag gegeben haben. Die Studie ist mit 230 Präsentationsseiten ziemlich umfangreich ausgefallen. Das wichtigste Ergebnis ist, dass die Prüfer zum Ergebnis kommen, dass das Projekt Genesis-Land unter Beachtung einiger Prämissen, die im Bericht genannt werden, realisierbar ist. Die umfangreiche Analyse gliedert sich in 10 Punkte, die im folgenden erläutert sind (A – J).

A. Standortprüfung
Geprüft wurden die beiden Suchräume Berlin und Grossraum Rhein/Main/Neckar mit Fokus auf Heidelberg. Die Studie zeigt ganz klar auf, dass der Grossraum Heidelberg der bevorzugte Suchraum ist.
Weitere Vorzüge des Standorts:
Etabliertes Reiseziel für USA-Touristen (Affinität zu Themenparks, interessiert an Glaubensfragen)
Region Rhein/Main/Neckar ist politisch eher konservativ
Überdurchschnittlich hohe Kaufkraft (im Vergleich zu anderen Regionen)
Überdurchschnittlich hohe Anzahl Kinder pro Familie

B. Nachfrageportential
Das Nachfragepotential liegt im Grossraum Heidelberg bei über 30 Mio. (Berlin liegt bei knapp 20 Mio.). Ausserdem weist der Suchraum im Gegensatz zu Berlin einen hohen Anteil an Kirchenmitgliedern von 66.8 % in Hessen, 77.7 % in Rheinland-Pfalz und 71.3 % in Baden-Württemberg auf.

C. Wettbewerbsanalyse
Die Wettbewerbsanalyse zeigt zwar ein dichtes Netz an Mitbewerbern, aber eigentliche Grossparks gibt es nur die zwei folgenden:
- Zone B (bis 1 Std. Fahrzeit) Holiday Park, Hassloch 1.1 Mio. Besucher
- Zone C (bis 1.5 Std. Fahrzeit) Europa Park, Rust 4.0 Mio. Besucher
Die angegebenen Besucherzahlen sind eher etwas zu hoch, in der Neuen Zürcher Zeitung vom 7.1.2008 wurde der Europa Park mit 3.6 Mio. Besuchern erwähnt (im Jahr 2007).

D. Trends im Freizeitmarkt
Differenzierung - klar definiertes Profil
Gemeinschaftserlebnis - Treffpunkt
Interaktion - z.B. durch Edutainment
Witterungsunabhängigkeit - Indoorangebote
Inszenierung - Durchführen von Events
Weniger spektakuläre Fahrgeschäfte, dafür Destinationsbildung / Atmosphäre
Steigender Anteil an Wasserfahrten und interaktiven Darkrides
Familien und ältere Generation ansprechen
Integration von Indoor-Angeboten und Übernachtungsangeboten
Winteröffnung z.B. an Weihnachten / Drei Könige
⇨ Fazit des Prüfers
Aus Sicht der Prüfer ist das Konzept Genesis-Land grundsätzlich geeignet, den Ansprüchen und Erwartungen der künftigen Nachfrager zu entsprechen!

E. Benchmarks
Creation Museum, Petersburg, Besucher: 250’000
Bible Park, Rutherford, in Planung, erwartete Besucher: 800’000
Holy Land Experience, Orlando Besucher: 150’000
King’s City, Eilat (Israel) erwartete Besucher: 500'000
Nur das Projekt “Bible Park” ist direkt vergleichbar, dieser ist aber erst in Planung
⇨ Fazit des Prüfers
Das Projekt Genesis-Land hat die Chance eine Alleinstellung in Europa zu erreichen. Allerdings ist für England die Planung eines christlichen Themenparks in Lancashire bekannt (Grössenordnung wie Holy Land).

F. Grobkonzeptbewertung
⇨ Fazit des Prüfers
Im Ergebnis der Konzeptprüfung kann festgehalten werden, dass viele der gängigen Erfolgsprinzipien (Anforderungen) bei der Planung von Themenparks im vorgelegten Konzept berücksichtigt wurden.

G. Besuchsprognose
Die vom Prüfer ermittelten Besucherzahlen liegen bei rund 600’000 – 800'000 und dabei unter den Erwartungen des Projekt-Teams (1.5 bis 2.0 Mio.). Andere Studien (Erlebnis-Setting von der Universität Bern, Seite 164) kommen zu folgeneden Besucherzahlen:
für Regionalparks 2 – 5 % vom Marktpotential
für Grossparks 7 – 9 % vom Marktpotential
Die Ergebnisse der Studie liegen am unteren Ende, für die realistische Variante rund 2% des Potentials, für die optimistische Variante rund 2.5%.

H. Kapazitätsberechnungen
⇨ Fazit des Prüfers
Die von den Initiatoren angedachte Gesamtfläche von rund 50 ha sollte trotz der geringeren Besuchserwartung als Ausgangsgrösse der Standortsuche beibehalten werden, um für kommende Projektphasen langfristig Expansionsmöglichkeiten vorzuhalten.

I. Wirtschaftlichkeit
Aufgrund der vom Prüfer ermittelten Besuchsprognosen ergibt sich ein Investitionsvolumen in Abhängigkeit vom Finanzierungsmodell zwischen 65 und 80 Mio. EUR. Da zur Zeit noch keine realistischen Kostenschätzungen für den vom Projekt-Team geplanten Themenpark vorliegen, können über die Investitionskosten noch keine verlässlichen Aussagen gemacht werden. Die Wirtschaftlichkeits-überprüfung zeigt, dass mit rund 600'000 Jahresbesuchern der Break-Even erreicht wird (alle Kosten inkl. Abschreibungen und Zinsen können durch die Einnahmen gedeckt werden).
⇨ Fazit des Prüfers
Das Projekt ist wirtschaftlich tragfähig, jedoch sensibel. Durch die Akquisition von Fördermitteln kann das Gesamtergebnis deutlich verbessert werden.

J. Regionalökonomische Effekte
Auf der Basis der realistischen Besuchererwartung von 600'000 ergibt sich aufgrund der vorgenommenen Kalkulationen für den Themenpark Genesis-Land ein Volumen von rund 400 Arbeitsplätzen im und ausserhalb des Parks, die in der Region neu geschaffen werden können. Der Themenpark Genesis-Land ist somit als wichtiger Impulsgeber für den Tourismus der Region zu sehen, die gegenwärtig dabei ist, sich im Bereich Tourismus stärker zu profilieren (Heidelberg).


Zusammenfassung und nächste Schritte
Aus Sicht der Gutachter ist die Weiterentwicklung des Projekts Genesis-Land zu empfehlen, wobei eine Berücksichtigung der benannten Optimierungsansätze und Änderungen der Parameter vorausgesetzt werden (Originalzitat aus der Studie des Prüfers).

Die Entwicklungsphase II sieht aus Sicht des Prüfers wie folgt aus:

- Sicherung der Finanzierung
- Standortsuche
- Konzeptvertiefung Layout durch Attraction Designer
- Anpassung der Wirtschaftlichkeit
- Festlegung des Standortes

Das Projekt-Team Genesis-Land hat das weitere Vorgehen wie folgt geplant:

- Finanzierung der Projektphase 4 (Detailkonzept)
- Einholen einer “second opinion” durch anerkannten Fachmann
- Erstellen einer Kostenschätzung des Gesamtkonzepts
- Prüfung Übernahme eines bestehenden Parks
- Konkrete Suche nach potentiellen Standorten

Teilweise wurden diese Schritte bereits eingeleitet und es finden in den nächsten Wochen und Monaten verschiedene Sitzungen und Workshops statt. Das Ziel ist, dass bis Ende Juni 2008 konkrete Schritte zur Evaluation eines Standortes eingeleitet werden können.

Den nächsten Newsletter versenden wir voraussichtlich Ende Juni / anfangs Juli 2008. Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne auch unter der eMail-Adresse info@genesis-land.ch zur Verfügung.

Jona, im April 2008
Genesis-Land AG
Marion Carigiet, Präsidentin des Verwaltungsrats




Viele Grüsse, ihr Team von www.genesis-land.ch Newsletter von, Dienstag dem 13.05.2008
Autor: admin
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